Ein Bild sagt mehr als tausend Worte .......

Allgemeine Beschreibung
Nördlich des Wörthersees, eingebettet zwischen Hügeln der Ossiacher Tauern, liegt der Forstsee.
Der künstlich angelegte Stausee befindet sich auf 600 Metern Seehöhe im Gemeindegebiet von Techelsberg am Wörthersee.
Nutzen aus der Kraft des Wassers. Der 29 ha große Forstsee erreicht bei höchster Staustufe eine maximale Tiefe von 35 Metern. Der auf einem Höhenrücken nördlich des Wörthersees gelegene See weist naturkundlich kaum Besonderheiten auf. Er steht über eine Druckrohrleitung und ein Kraftwerk in direkter Verbindung mit dem Wörthersee. Das Kraftwert Forstsee ging 1925 als erstes Speicherkraftwerk Kärntens in Betrieb. Das direkt am Wörthersee befindliche Kraftwerk wurde in ein 
Schaukraftwerk umfunktioniert und steht für Besucher offen. Während des Pumpbetriebes wird Wörtherseewasser in den Forstsee gepumpt. Dieses wir dann wieder abgearbeitet.
Durch die Verbindung des Forstsees mit dem Wörthersee, unterscheiden sich die beiden Seen hinsichtlich der Wasserqualität und des Planktons kaum.
An den bewaldeten Ufern des abgeschiedenen Sees findet in geringem Maße Badebetrieb statt. Der Uferbereich ist von Felsen, zahlreichen Halbinseln und Buchten geprägt, welche zumeist mit Wäldern bedeckt sind. Für Naturfreunde bietet der See ein abwechslungsreiches Ufer sowie Hinterland.
Nicht weit entfernt vom Wörthersee, bietet sich dem Besucher am Ufer des Forstsees ein komplett anderes Bild. Abseits vom hektischen Treiben in den Tourismuszentren des Wörthersees lädt ein natürlicher Strand in traumhafter Umgebung zum Baden ein. Beschilderte Wege machen ausgedehnte Spaziergänge zu einem Erlebnis.


Tourismus
Rundwanderweg durch die Natur. Entlang des Nordufers des Forstsees verläuft ein Rundwanderweg, der von Göriach im Gemeindegebiet Velden am Wörthersee über die romantische Römerschlucht an das Ufer des Forstsees führt. Über das Stauwerk verlässt der Weg das Ostende des Sees, führt hinunter zum Meterbach und über Tibitsch führt der Weg hinauf nach Sekull. Spannendes und Wissenswertes liefern Schautafeln zu Themen wie Fischerei, sichtbare Spuren durch eiszeitliche Gletscher, seinerzeitige Nutzung der Wasserkraft und zum Pörtschacher Marmor.

Fischbestand
Im Forstsee kommen folgende 14 Fischarten vor (OITZINGER, mündl. Mitteilung):
Hecht (Esox lucius) Barsch (Perca fluviatilis) Blau Barsch Wels (Silurus glanis) Waller Aitel (Leuciscus cephalus) Brachse (Abramis brama) Karpfen (Cyprinus carpio) Laube (Alburnus alburnus) Steinfischerl Rotauge (Rutilus rutilus) Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus) Schleie (Tinca tinca) Zander (Sander lucioperca) Forellenbarsch (Micropterus salmoides) Sonnenbarsch (Lepomis gibbosus) Bachsaibling (Salvelinus fontinalis)
Besatz zu sportfischereilichen Zwecken. Durch die kraftswerksbedingte Absenkung des Forstsees ist nur eine geringe Fischproduktion gegeben. Zu sportfischereilichen Zwecken werden Karpfen, Zander, Hecht, Wels, Schleie und Bachsaibling besetzt.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Orte um den Wörthersee noch kleine, unbekannte Fischerdörfer. Zu dieser Zeit wurde die Fischerei auch intensiver betrieben, der Ausfang war ergiebiger. Heute tummeln sich nicht mehr so viele Fische im Forstsee, doch haben sich alle Fischarten erhalten.
Am Nordufer des Forstsees steht die Vereinshütte der Fischereigemeinschaft Forstsee. Am Forstsee finden zahlreiche Aktivitäten wie das beliebte Wettfischen für Kinder und Erwachsene statt.

Fischkarte
Tagesfischerkarten für den Forstsee sind beim Gemeindeamt in St. Martin am Techelsberg (Tel.: 04272/6211-15, mail: techelsberg@ktn.gde.at). erhältlich.

Krebsvorkommen
Der Edelkrebs (Astacus astacus) ist im Forstsee und in dessen Zufluss, dem Meterbach zu finden.

© 2012 All Rights Reserved  •  Kärntner Institut für Seenforschung  •  Kirchengasse 43  •  9020 Klagenfurt am Wörthersee