Ein Bild sagt mehr als tausend Worte .......

Allgemeine Beschreibung
Gewässerkundliche Besonderheiten. Der Goggausee liegt im Bereich der Nockberge, nördlich von Feldkirchen, am Beginn des Wimitztales, in einer Seehöhe von 775 m. Dieser ca. 10,5 ha große und bis zu 12 m tiefe Kleinsee bietet eine Reihe gewässerkundlicher Besonderheiten. Die Seefläche weist eine länglich rechteckige Gestalt auf. Die beiden Längsufer fallen ziemlich steil ein, die beiden Schmalseiten werden von Verlandungsmooren eingenommen. Der Abfluss, der den See im Osten verlässt, fließt durch ein ausgedehntes Flachmoor und mündet nach kurzem Lauf in den Quellbach der Wimitz. Oberflächliche Zuflüsse sind nur vereinzelt vorhanden.

Sauerstofffreies Tiefenwasser. Trotz seiner relativ geringen Tiefe gehört der Goggausee dem teildurchmischten Gewässertyp an, denn er besitzt eine stagnierende Tiefenwasserschicht unterhalb von 8 m Tiefe, wo der Wasserkörper in dauernder Stagnation verharrt und demgemäß sauerstofffrei ist. Die Ursache für diese Meromixis liegt in der extrem windgeschützten Beckenlage.

Landschaftsschutz. Der See gehört zum 100 ha großen gleichnamigen Landschaftsschutzgebiet (LGBl. Nr. 80/1970).

Fischbestand
BRENNER (1975) hat im Goggausee folgende 10 Fischarten nachgewiesen:
Hecht (Esox lucius) Barsch (Perca fluviatilis) Blau Barsch Wels (Silurus glanis) Waller Brachse (Abramis brama) Karpfen (Cyprinus carpio) Laube (Alburnus alburnus) Steinfischerl Rotauge (Rutilus rutilus) Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus) Schleie (Tinca tinca) Zander (Sander lucioperca)
Eine besondere Bedeutung kommt sowohl dem guten Welsbestand als auch den Barschen zu, die hier besser als in anderen Seen abwachsen.

Krebsvorkommen
Dichter Edelkrebsbestand. Der Goggausee beherbergt einen dichten Bestand an Edelkrebsen (Astacus astacus), welche sehr zahlreich die Röhricht-, untergetauchte Makrophyten- und Schwingrasenbestände der Uferbereiche besiedeln. Auch im Abflussbereich, einem ausgedehnten Flachmoor, wurden in den letzten Jahren Edelkrebse nachgewiesen.

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