Ein Bild sagt mehr als tausend Worte .......

Das Bundesland Kärnten ist ein gewässerreiches Land. Das Fließgewässernetz weist eine Länge von etwa 8000 km auf.

Durch die Siedlungstätigkeit des Menschen wurden etwa ab Beginn des 19. Jahrhunderts Fließgewässer gezähmt, um fruchtbares Ackerland, Hochwasserschutz sowie lebensnotwendige Energie aus der Kraft des strömenden Wasser zu bieten.

Zunächst wurden Fließgewässer jedoch nur nach technischen Richtlinien verbaut, so dass ein enormer Verlust von natürlichen und naturnahen Fließgewässern eingetreten ist. Seit etwa zwei Jahrzehnten hat man sich zum „naturnahen Wasserbau“ rückbesonnen, führt im Zusammenhang mit erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen Revitalisierungen von Fließgewässerabschnitten durch. Die ökologischen Verbesserungen in diesen Abschnitten sprechen für sich.

Unser Bundesland weist ein dichtes Fließgewässernetz auf. Der Hauptfluss der Fließgewässer ist die Drau, die vor Oberdrauburg in unserer Bundesland eintritt und es bei Lavamünd wieder verlässt. Fast alle Seitengewässer Kärntens münden in die Drau. Lediglich einige kleine Gebiete im Bereich des Katschberges, der Turracher Höhe und der Flattnitz entwässern hin zur Mur.
Die Fließgewässer werden aufgrund ihrer geographischen Lage, des Gefälles, des geologischen Untergrundes und der Höhenlage unterschieden. In Kärnten sind Vertreter nachstehender Fließgewässertypen zu beschreiben:

Gletscherbach
Hochgebirgsbach
Gebirgsbach
Bach des Berg- und Hügellandes
Fluß des Berg- und Hügellandes
Bach der Talniederungen
Fluß der Talniederungen
Sondertypen (Warmwasserbach, Bach mit hoher Mineralstoffkonzentration, Seeausrinner, Moorbach, Klamm, Wasserfall, überrieselter Felsfläche)


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